Demonstrator: Zentrale Fertigungssteuerung
Viele KMU aus dem Bereich der Fertigung sind nach dem Werkstattfertigungsprinzip organisiert. Entsprechend entsteht im Rahmen der Maschinenbelegung und Reihenfolgebildung ein hochkomplexes Optimierungsproblem (Flexible Job Shop Scheduling Problem). Dieser Demonstrator veranschaulicht, wie quanteninspiriertes Digital Annealing helfen kann das Problem in kürzester Zeit und mit guter Qualität zu lösen. Über eine Benutzeroberfläche wird BesucherInnen zunächst der einfache Umgang mit dem Optimierungswerkzeug gezeigt und gemeinsam eine Optimierung durchgeführt. Im Anschluss visualisiert eine Materialflusssimulation das Ergebnis am Beispiel einer Tesa-Roller Fertigung. Der direkte Vergleich mit weit verbreiteten Belegungs- und Reihenfolgeregeln zeigt dabei direkt das Produktivitätspotenzial auf. 

Demonstrator: Lernendes Visuelles Kontrollsystem 
Die Demofabrik des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hannover zeigt intelligente Lösungen der Digitalisierung von der Kommissionierung über die Fertigung und Montage bis zur Qualitätskontrolle. Besucher können dort Digitalisierungslösungen anhand der Fertigung eines Stiftes in Losgröße 1 hautnah erleben. Eine der Stationen – bestehend aus einem Stangenlager und einer Drehmaschine – zeigt den Fertigungsprozess der Griffstücke des Stiftes aus Aluminiumstangen. In dieser Station wurde eine KI-Lösung implementiert, um deren Nutzen für kleine und mittlere Unternehmen zu präsentieren. Ziel des Projektes ist die Überwachung der Materialzufuhr mittels Künstlicher Intelligenz. Ursprünglich gab es keine Überwachung des Materials an dieser Station. Weder der Materialzustand noch die -zufuhr für die Drehmaschine wurde online kontrolliert – zum Beispiel falsche Stangenpositionen und fehlerhaftes Material wurden nicht erfasst.
Für die Überwachung wurde ein lernendes visuelles Kontrollsystem aufgebaut, das als Ausgabe Informationen über den Zustand des Lagers und die Lage der darin befindlichen Objekte liefert. Das entwickelte Deep Learning-Modell ist in der Lage, die Objekte im Aluminiumstangenlager zu lokalisieren und zu beschreiben. Alle berechneten Informationen (Typ des Objekts und Position des Objekts) werden visualisiert und in ein von der Kamera gestreamtes Bild integriert. https://mitunsdigital.de/kostenguenstig-und-effektiv-demonstrator-zeigt-nutzen-von-ki-fuer-kmu/  

Demonstrator: Qualitätssicherung im digitalen Wandel 
In der digitalen Qualitätssicherung geht es u. a. darum, sich mit den neuen Technologien der digitalen Transformation auseinanderzusetzen, sie in den daraus resultierenden Produktionssystemen zu integrieren und die entstehenden Daten so zu nutzen, dass sich neue Chancen ergeben. Die digitale Qualitätssicherung bietet diese Chancen: Indem Sie alle relevanten Daten über die gesamte Supply Chain nutzen, können Sie erkennen, wo Verschwendungen, Fehler oder Ausschüsse entstehen. Mit diesen Informationen lässt sich die Produktion für eine gleichbleibend gute Produktqualität steuern.
Durch spezifische Qualitätsprüfungen entlang des gesamten Produktionsprozesses lassen sich Kosten senken, Arbeitsabläufe vereinfachen und die Produkt- sowie Prozessqualität steigern. Hierfür bietet sich eine automatisierte, datenreiche und prozessübergreifende Qualitätssicherung an.
Doch nicht jedes Unternehmen ist bereits vollautomatisiert und hat eine durchgängige Maschinendatenauswertung in Echtzeit. In diesem Fall kann es darum gehen, Teillösungen zu implementieren. Ein Beispiel für eine entsprechende Teillösung finden Sie in der Demofabrik des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hannover: Hier wurde die Qualitätsprüfung mithilfe eines kollaborativen Roboters, Sensoren und einer künstlichen Intelligenz umgesetzt. Die Qualitätsprüfung lässt sich dabei flexibel in unterschiedliche Prozesszyklen integrieren. https://mitunsdigital.de/qualitaetssicherung-im-digitalen-wandel/  

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